Aktuelle Theoriediskurse Sozialer Arbeit: Eine Einführung, by Michael May

By Michael May

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Wenn in der Theoriediskussion Sozialer Arbeit von „Lebenswelt“ die Rede ist, muss es jedoch nicht immer jener sein, der schon von Husserl als kritischer Ge- Alltags-, lebenswelt-, lebenslagen- und lebensbewältigungsorientierte Ansätze 51 genbegriff im Hinblick auf eine zu bloßer Objektivität degenerierten Wissenschaft eingeführt wurde, um dann in den kritisch-materialistischen Alltagstheorien „vom Kopf auf die Füße gestellt“ zu werden, ehe er in Thierschs „Konzept der Alltags- und/oder Lebensweltorientierung“ ebenfalls als „Gegenbewegung“ aufgegriffen wurde, um nun gegenüber dem Objektivismus der gesellschaftskritischen Theorien Sozialer Arbeit in den 60er und 70er Jahren „auf den notwendigen Bezug zu menschlichen Erfahrungen und Praxis“ (Füssenhäuser/Thiersch 2001: 1892) zu insistieren.

239) stützen. ) sei dieses „kreative Vermögen“ mäeutisch zu fördern. ) werden könne. Trotz dieses sehr starken Bezugs Sünkers auf Lefèbvre und andere materialistische Ansätze von Alltagstheorie und Praxisphilosophie wird sein Ansatz 48 Michael May häufig eher als ein „kritisch-subjektiver“ bzw. „bildungstheoretischer“ (vgl. Thole 2002: 33) etikettiert. Ähnliches gilt auch für den von Timm Kunstreich und mir (vgl. 1999) unterbreiteten Vorschlag, Soziale Arbeit als „Bildung des Sozialen und Bildung am Sozialen“ zu bestimmen.

Dabei müsse sich jedoch „immer erst erweisen, welche Organisationsform dem Produktionsprozess von Erfahrung der Problembetroffenen angemessen“ (May 2005: 236) sei. ), der noch als Pädagoge glaubte diese für seine Schützlinge notwendige Organisationsform schon zu kennen. ) gelte es vielmehr den Lebenszusammenhang der Problembetroffenen aufzusprengen – Lefèbvre spricht von „Dissoziation“ – und in einer Aufhebung der arbeitsteiligen und damit auch geschlechtsspezifischen Spezialisierung der Sinne neu zu organisieren (vgl.

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