Portugiesische Migrationen: Geschichte, Repräsentation und by Teresa Pinheiro

By Teresa Pinheiro

Eleven Identitat (Motte/Ohlinger 2004) zu betrachten. Das Jahr 2004 schien geeignet, diese Forderungen offentlich zu vertreten, denn seit der Ankunft des millionsten Gastarbeiters waren genau vierzig Jahre vergangen. Den Jahrestag nahm das Dokumentationszentrum und Museum uber die Migration in Deutschland e. V. (DOMiD) zum Anlass, eine Erinnerungsveranstaltung zu organisieren, die von einer Tagung mit dem Titel Armando Rodrigues de Sa. Der millionste Gast- beiter, das Moped und die bundesdeutsche Einwanderungsgesellschaft. 1964- 2004 - Von festlichen Anfangen und alltaglichen Herausforderungen" begleitet warfare. Die Veranstaltung fand im September 2004 am Bahnhof Koln-Deutz statt, auf dem Ankundigungsplakat prangte das Foto der damaligen Szene mit - mando Rodrigues de Sa und seinem Moped. Dieser - und mit ihm metonymisch die gesamte Einwanderungsgesellschaft - fanden damit ihren Platz in der deut- four schen Erinnerungskultur. three Portugal: Vom Aus- zum Einwanderungsland? Die damaligen Zeiten sind vorbei - auch in Portugal. Die large Auswan- rung der sechziger und siebziger Jahre erreichte 1970 ihren Hohepunkt, um ab Mitte der siebziger Jahre spurbar zu sinken. Andererseits stieg die Zuwanderung auslandischer Arbeitnehmer nach Portugal kontinuierlich an, was once Politik und Offentlichkeit zur Annahme hinriss, Portugal habe den Wandel von einem A- zu einem Einwanderungsland vollzogen. Nichts erschiene logischer. Portugal hatte durch die Nelkenrevolution am 25. April 1974 mit der langen Diktatur von Oliveira Salazar und Marcello Caetano gebrochen.

Show description

Read more

Hybride Wertschöpfung: Mobile Anwendungssysteme für by Prof. Dr. Oliver Thomas, Dr. Philipp Walter, Prof. Dr. Peter

By Prof. Dr. Oliver Thomas, Dr. Philipp Walter, Prof. Dr. Peter Loos (auth.), Oliver Thomas, Peter Loos, Markus Nüttgens (eds.)

Die Grenzen zwischen Sach- und Dienstleistung verschwimmen zunehmend – Produkte sind in der Regel hybrid. Sie sind als kundenorientierte Problemlösungen zu interpretieren, die durch das Schnüren von Leistungsbündeln aus Sach- und Dienstleistungskomponenten entstehen. Über die Wettbewerbsvorteile und den ökonomischen Nutzen von hybriden Produkten herrscht weitgehend Einigkeit. Dennoch existieren kaum Ansätze zur integrierten Entwicklung von Sach- und Dienstleistungen. Die Tatsache, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Leistungsbündels maßgeblich von dessen Konzeption und kundenindividueller Gestaltung abhängt, wird damit vernachlässigt. In diesem Band werden neue Methoden zur Gestaltung hybrider Produkte vorgestellt. Dabei werden sowohl aktuelle Problemstellungen und Lösungsansätze als auch zukünftige Entwicklungsperspektiven betrachtet. Die einzelnen Kapitel fokussieren einerseits die Produktion und den Absatz hybrider Produkte und andererseits Informationssysteme, welche die Produktion und den Absatz hybrider Produkte unterstützen. Es wird dem Grundgedanken gefolgt, dass die Erfüllung einer Kundenanforderung nicht von vorneherein entweder an eine Sach- oder eine Dienstleistungskomponente geknüpft ist – diese Zuordnung soll sich erst während des Entwicklungsprozesses eines hybriden Produkts ergeben. Als „roter Faden“ dient ein durchgängiges Fallbeispiel aus der technischen Gebrauchsgüterbranche, bei dem die Nutzung mobiler Endgeräte zu Verbesserungen in der Erbringung technischer Kundendienstleistungen führt.

Show description

Read more
1 2 3 4 17