Danse macabre. Die Welt des Horrors in Literatur und Film. by Stephen King

By Stephen King

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Politikwissenschaft und Politische Bildung

Wolfgang Jäger Udo Kempf hat eine großartige Bilanz als Hochschullehrer und Wissenschaftler vorzuweisen. Dies zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er nicht nur eine Professur an der Pädagogischen Hochschule wahrnimmt, sondern auch an der Universität gefragt ist. Jahrzehntelang battle er am Seminar für Wissenschaftliche Politik ein beliebter Dozent.

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Sogar einige der MGM-hörigen Vorführer weigerten 55 sich standhaft, den Film zu zeigen, und Carlos Ciarens berichtet in seiner Illustrated History of the Horror Film (Capricom Books, 1968), daß während einer Vorab-Vorführung in San Diego »eine Frau schreiend den Mittelgang entlanglief« Nach einer Weile wurde der Film in einer so radikal geschnittenen Fassung vorgeführt, daß ein Kritiker sich beschwerte er hätte keine Ahnung, was er eigentlich sah. Ciarens berichtet weiter, daß der Film in England dreißig Jahre lang verboten war, in dem Land, das uns unter anderem Johnny Rotten Sid Vicious, die Snivelling Shits und den netten Brauch des »Paki-bashing«* geschenkt hat.

Sie nennen ihn den Haken, weil er so einen anstelle seiner rechten Hand hat, einen rasiermesserscharfen Haken, und er pflegte immer an diesen Lover's Lanes herumzuhängen, diesen Orten, wo verliebte Pärchen hinfahren, und er fing die Leute, die dorthin fuhren, ab und schnitt ihnen mit seinem scharfen Haken die Köpfe ab. Das konnte er machen, weil der Haken wirklich so scharf war, wißt ihr, und als sie ihn schnappten, fanden sie ungefähr fünfzehn bis zwanzig Köpfe in seinem Kühlschrank. Der Nachrichtensprecher sagt also, man solle auf einen Burschen achten, der einen Haken anstelle einer Hand hat, und man solle von dunklen, einsamen Orten fernbleiben, wo Leute hinfahren, um, ihr wißt schon, es zu treiben.

Das Genre, über das wir sprechen, sei es nun in Literatur, Film oder Fernsehen, handelt eigentlich nur von einem: erfundenem Schrecken. Eine der Fragen, die immer wieder von Leuten gestellt werden, die das Paradox erkannt haben (aber in ihrem Denken noch nicht völlig artikuliert), ist: Warum sollte man sich schreckliche Sachen ausdenken wollen, wo es doch so viel echten Schrecken auf der Welt gibt? Die Antwort darauf lautet, daß wir Schrecken erfinden, um mit dem tatsächlich existenten besser fertig zu werden.

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