Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in der betrieblichen by Elisabeth Zöller

By Elisabeth Zöller

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Diese Trends weisen in Richtung von mehr Vielfalt und Individualität bzw. in Richtung weniger Uniformität. Neben messbaren Veränderungen in der Gesellschaft stellen Wissenschaftler und Praktiker ein zunehmendes Bewusstsein der Menschen für werteorientierte Unternehmenskulturen fest: Viele ArbeitnehmerInnen zeigen höhere Erwartungen an ArbeitgeberInnen mit Blick auf die Berücksichtigung ihrer Persönlichkeit, Fähigkeiten, Lebenssituation und Karriereplanung, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war.

Prüfen Sie vorab, dass Informationen bezüglich der Stellenbeschreibung und -ausschreibung, die Sie an Dritte weitergeben, keinen benachteiligenden Inhalt enthalten. Überprüfen Sie die einzelnen Schritte, die Dritte für Sie unternehmen, kritisch auf Benachteiligungspotenziale und wirken Sie, sobald ein solches erkennbar ist, gezielt entgegen. Spätestens wenn ein Verstoß von dritter Seite vorliegt, müssen Sie gemäß § 12 Abs. 4 AGG geeignete, erforderliche und angemessene Maßnahmen zum Schutz Ihrer BewerberInnen ergreifen.

Beispiel: Mittelbare Benachteiligung Eine ausschließliche Ausschreibung in Printmedien kann für Menschen mit Sehbehinderung oder für Blinde eine Benachteiligung darstellen. Begriffe wie „mobil“ und „körperlich belastbar“ verbindet man eher mit Menschen ohne Behinderung. Ethnische Herkunft Unmittelbar benachteiligend ist der Ausschluss von BewerberInnen einer bestimmten ethnischen Herkunft. Dies gilt auch für die Nichtberücksichtigung ausländischer (Hoch-)Schulabschlüsse und im Ausland erworbener Zusatzqualifikationen und Berufserfahrungen.

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