Der Weg des Herzens. Gewaltlosigkeit und Dialog zwischen den by Dalai Lama

By Dalai Lama

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Es ist ein ungeschriebener Beweis der Männlichkeit, sich wehren und verteidigen, ja, im Grunde sogar etwas erobern und in Besitz nehmen zu können. Jahrmillionen der Evolution im Tierreich haben diese Definition der Männlichkeit begründet und offenbar auch im Menschen grundgelegt. Als ein wehrloser Schwächling muß demgegenüber gelten, wer sich nicht nach einer solchen Rollendefinition der Männlichkeit richtet. Von daher könnte man das Wort Jesu womöglich geradezu als eine Anweisung für lebensuntüchtige Schwächlinge verstehen.

Auch dafür gibt es Beispiele schon im Tierreich. Wölfe im Zweikampf bedienen sich eines solchen Verhaltens: das unterlegene Tier wendet seine entblößte Halsschlagader dem stärkeren zu, und ein angeborener Instinkt verbietet es dem überlegenen Tier, den mörderischen Biß zu tun. FRIEDRICH NIETZSCHE hat dementsprechend die christliche Moral so aufgefaßt: Wenn man die Worte der Bergpredigt ernst nähme, so meinte er, bedeutete die Ethik des Christentums eine Art Sklavenaufstand der Schwachen gegen die Starken, eine Diffamierung der großen und kräftigen Menschenraubtiere durch die Entarteten, durch die Mißgebildeten, sie wäre ein bloßes Räsonnement der Dekadenz, nichts weiter.

Sicher kann man davon ausgehen, daß unter den Milliarden von Menschen in der Welt einige Böses im Sinn haben. Um diese im Zaum zu halten, könnten internationale Truppen gebildet werden. Als Vorstufe dafür wäre es möglich, regionale Truppen zu bilden, die nicht zu einem bestimmten Land gehören. Als vor Jahren ernsthafte Gespräche von Atomwaffenabrüstung begonnen haben, sagte mir ein Freund folgendes: «Es ist leicht möglich, eine gegenseitige Waffenkontrolle einzurichten, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist.

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