Die Bildtafel des Kebes. Allegorie des Lebens, Griechisch by Rainer Hirsch-Luipold, Reinhard Feldmeier, Barbara Hirsch,

By Rainer Hirsch-Luipold, Reinhard Feldmeier, Barbara Hirsch, Lutz Koch, Heinz-Gu?nther Nesselrath

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Politikwissenschaft und Politische Bildung

Wolfgang Jäger Udo Kempf hat eine großartige Bilanz als Hochschullehrer und Wissenschaftler vorzuweisen. Dies zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er nicht nur eine Professur an der Pädagogischen Hochschule wahrnimmt, sondern auch an der Universität gefragt ist. Jahrzehntelang conflict er am Seminar für Wissenschaftliche Politik ein beliebter Dozent.

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45 /Eschinis Socratici dialogi tres Grrece et Latine, ad quos accessit quarti latinum fragmentum. Vertit et notis illustravit Joannes Clericus; cuius et ad calcem additre sunt silvre philologicre, cum omnium indicibus necessariis (Amsterdam 1711). Vgl. auch bereits Agostino MASCARDI (1590-1640), Discorsi morali su la tavola di Cebete Tebano m 1, ursprünglich Venedig 1633, dann 1638, 1642, 1660, 1666, 1674, 1682; auch Bologna 1643, 1642 p. 472 (deutsche Übersetzung: Moralischer Discurs über die Tafel deß Cebetis ...

II 125 zurückgehenden Wortlaut ebenfalls die drei genannten Dialoge (allerdings in anderer Reihenfolge: 'Eßö61lT\, PUVtXO~, niva~) auf, fügt aber noch eine eigenartige Bemerkung hinzu: €O''tt ÖE 'tmv EV ~öou Öt"'Y'lO't~ ("es ist aber eine Erzählung der Dinge in der Unterwelt"). JOLY 1963, 67 hat in diesem Zusatz eine Deutung der Tabula gesehen und sich dadurch in seiner eigenen These, sie sei ein eschatologischer Text, bestärkt gefühlt (vgl. dazu unten Anm. 77). Der Wortlaut der Suda ist hier jedoch zu unsicher (so wollte II Von Kebes zu Pseudo-Kebes 47 Ebenfalls in dieser Zeit fmdet sich in dem auf Papyrus erhaltenen Katalog einer Privatbibliothek im ägyptischen Memphis der Eintrag KEßll~ LroKpa'ttKo~,24 und vielleicht darf man annehmen, dass in der betreffenden Bibliothek unter diesem Namen auch die Tabula zu finden war.

3. Kebes in der Kaiserzeit Nachdem Kebes bald nach dem Tod des Sokrates für Jahrhunderte aus dem Blickfeld der uns noch zugänglichen Überlieferuung verschwindet, wird er in der frühen bis mittleren römischen Kaiserzeit unerwartet prominent, und dies nunmehr sogar als Autor: Von der 'Tafel des Kebes' (I1iva~ KEßTrCO~, Tabula Cebetis) als einem von dem thebanischen Sokrates-Schüler Kebes verfassten Werk erhalten wir früheste sichere Kunde zwar nicht vor Lukian (etwa 115/125 - um 190), bei ihm aber erscheint die Tabula gleich an mehreren prominenten Stellen.

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