Die Kunst der Politik: Zum Potenzial von Gruppendynamik und by Barbara Lesjak

By Barbara Lesjak

Die Kunst Der Politik: Zum Potenzial Von Gruppendynamik Und Organisationsentwicklung Fur Politische Lernprozesse (2009) (2009) (Schriften Zur Gruppen- Und Organisationsdynamik #6) (German, English) [ Die Kunst Der Politik: Zum Potenzial Von Gruppendynamik Und Organisationsentwicklung Fur Politische Lernprozesse (2009) (2009) (Schriften Zur Gruppen- Und Organisationsdynamik #6) (German, English) by means of Lesjak, Barbara ( writer ) Paperback may possibly- 2009 ] Paperback may perhaps- 26- 2009

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Der/die PolitikwissenschafterIn, PolitologIn, JournalistIn oder die PolitikerInnen? Wird die politische Expertise aus der denkenden Instanz oder aus dem praktischen Handeln generiert? Diese Fragen sind weitgehend ungeklärt; ein Blick auf das weite Spektrum der politischen Theorien und Politikbegriffe trägt wenig zu einer Klärung bei, im Gegenteil – die Verwirrung nimmt eher zu. Sie erstreckt sich auf das ungeklärte Verhältnis zwischen politischer Pädagogik und einer ursprünglichen Auffassung von politischer Bildung, nämlich als „Nachdenken über Politik ohne wissenschaftliche Anleitung“.

Diese Kritik erfasst gesellschaftliche, problematische Zusammenhänge, sie „vergisst“ jedoch die positive Seite der „Freiheit“ und verzichtet auf die Errungenschaft der „Transzendenz“ in einem praktischen Sinn. Das heißt, sie bleibt abstrakt; sie vermeidet den Kontakt mit dem Erkenntnisgegenstand insofern, als ihre Kritik äußerlich bleibt. Der Anspruch ist die „reine Kritik“, nicht die Veränderung der Gesellschaft oder der politischen Zustände. Der Reflexionsanspruch des negativen Politikbegriffs bleibt insofern eingeschränkt, als in diesem Rahmen wenig über mögliche Perspektiven nachgedacht werden kann.

Wenngleich die Konzentration auf die politischen Ordnungsprobleme das Entwickeln von Alternativen oft vermissen lässt, so sind doch die kritischen Gesellschaftsanalysen nicht von der Hand zu weisen. Zymunt Baumann beschreibt in seiner gleichnamigen Schrift die Krise der Politik und ortet gesellschaftliche, historische und politische Ursachen für das Verschwinden des Politischen aus der individuellen Verfügungsmacht. Er befindet, dass das Anwachsen individueller Freiheit mit dem Anwachsen kollektiver Ohnmacht insofern zusammenfallen kann, als die Brücken zwischen privatem und öffentlichen Leben eingestürzt sind oder erst gar nicht gebaut wurden – anders formuliert, insofern es keinen leichten und klar ersichtlichen Weg gibt, um private Sorgen in öffentliche Probleme zu übersetzen und umgekehrt öffentliche Probleme in den privaten Sorgen auszumachen und zu identifizieren.

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