Die Zeitungsmacher: Aufbruch in die digitale Moderne by Stephan Weichert

By Stephan Weichert

Im Mittelpunkt dieser examine stehen die Redakteure bundesdeutscher Tageszeitungsredaktionen, ihre berufsbezogenen Haltungen und Denkweisen vor dem Hintergrund des digitalen Medienwandels. Die Redaktionsbefragung, eine Vollerhebung aller redaktionellen Einheiten, gibt vor allem Aufschluss über Arbeitszufriedenheit, soziale Verantwortung und die Wertvorstellungen in den betreffenden Zeitungshäusern. Sichtbar wird letztlich das Innovationspotenzial der untersuchten Redaktionen.

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Zeitungsverlage bilden Wertschöpfungsketten mit unterschiedlichen medialen Produkten, in der Regel auf mehreren, zunehmend auch digitalen Geschäftsfeldern. Die Vermarktung journalistischer Inhalte bildet bei Presseverlagen traditionell das Kerngeschäft, das profitorientiert ausgerichtet ist, allerdings verlagert sich die Erlösstruktur immer mehr in nicht-journalistische Bereiche, um journalistische Produkte gegenzufinanzieren (z. B. Axel Springer, Gruner+Jahr). Dementsprechend sind Strategien des unternehmerischen Fortschritts auf Kontinuität in der Marktkompatibilität und den unternehmerischen Erfolg ausgerichtet.

Silverstone/Haddon 1996; Peil/Röser 2012). Medientechnologien erhalten 52 2 Gründe, Kontexte und Antriebe des digitalen Wandels demnach erst Relevanz, wenn sie angeeignet und genutzt werden. Bezogen auf das soziale Gebilde der Redaktion bedeutet dies im Umkehrschluss jedoch nicht etwa, dass der technologischen Innovation der Erfolg verwehrt bliebe, wenn Redakteure sie nicht anwenden. Vielmehr erfuhr die Pionierfunktion von Journalisten als Multiplikatoren bei der Erprobung und Durchsetzung von IKT eine empfindliche Marginalisierung: Jahrzehntelang waren Journalisten in Presse und Rundfunk qua ihrer Funktion Vorreiter der Medienentwicklung und verfügten über die jeweils neuesten Technologien zur Aggregation, Verarbeitung und Dissemination von Informationen.

Wandel der Geschäftsmodelle, Vielzahl neuartiger Wettbewerber). t Wissen veraltet schneller (z. B. höhere Erscheinungsfrequenz, auch Veränderung redaktioneller Routinen und Konventionen). 50 2 Gründe, Kontexte und Antriebe des digitalen Wandels t Das Wertesystem und die Bedürfnisstruktur der Kunden verändern sich (z. B. Mediennutzungswandel, Relevanzverlust des Journalismus, Vertrauen in alternative Informationsquellen). t Die Problemlösungskapazität von Organisationen sinkt (z. B. personelle Reduktion, sinkender Einflussgrad von Zeitungshäusern auf dem wachsenden Medienmarkt).

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