Einführung in (natur-)wissenschaftliches Denken by Hans Mohr

By Hans Mohr

Das vorliegende Werk eines philosophisch geübten Naturwissenschaftlers ist der Versuch, die Erfahrungen und Einsichten eines langen Forscherlebens in einfacher Sprache an die nächsten Generationen weiterzugeben. Es warfare der Wunsch von Studenten, angehenden Lehrern und jungen Professoren nach einem solchen textual content, der den Autor bewogen hat, die Kapitel zusammen zu stellen. Ziel des Buches ist es, bei den Nachfolgenden die Freude am wissenschaftlichen Denken zu wecken und die Entwicklung der Urteilskraft zu fördern. Natürlich möchte der Autor nicht nur Abiturienten, Studenten und Lehrer, sondern möglichst viele Mitbürger erreichen Das Buch möge generell zu einer besseren (natur-)wissenschaftlichen Grundbildung beitragen. Dabei geht es nicht nur um das theoretisch-kognitive Wissen, das dem forschenden Denken entspringt, sondern ebenso um die unmittelbar lebensnahen Kategorien - Verfügungswissen und Orientierungswissen.

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Wachstumsverlauf einer Kolonie (Klon) der Wasserlinse (Lemna minor) unter Kulturbedingungen. Die Ausgangszahl der Laubglieder (n0 ) ist mit 100 angenommen. (Nach Wareing und Phillips, 1970) geeigneten Koordinatensystemen angeordnet werden. Die in der Abb. 1 wiedergegebene empirische Wachstumskurve zum Beispiel ist zun¨achst nichts anderes als eine g¨unstige Darstellung von Meßdaten. Etwas ,Gesetzhaftes‘ kommt aber darin zum Ausdruck, daß das Wachstum w¨ahrend der ganzen Versuchsdauer einer exponentiellen Funktion folgt.

Cm ) und eine Aussage u¨ ber den Sachverhalt, der zu erkl¨aren ist (E) oder den man voraussagt (P ). Im Fall einer Erkl¨arung bilden die generellen S¨atze in Verbindung mit den Rand- und/oder Anfangsbedingungen des Explanans. Die Aussage u¨ ber den zu erkl¨arenden Sachverhalt ist das Explanandum. Im Fall einer Prognose bilden die generellen S¨atze in Verbindung mit den Rand- und/oder Anfangsbedingungen die Pr¨amissen. Die Aussage u¨ ber das zu erwartende Ereignis nennen wir die Prognose. Die QuaL1 : x = 21 gt 2 tr¨age Masse L2 : schwere Masse = konstant L3 : Kausalit¨atsprinzip C1 : Vakuum C2 : g = 9,81 ms−2 (nicht streng konstant, z.

Mit Hilfe einer in der Regel gut ausgebauten und entwickelten Theorie f¨uhren wir das mathematische Problem einer L¨osung zu. Diese L¨osung besteht in Formeln, Funktionen, Algorithmen, Abbildungen . . w. stellt nun wieder h¨ochste Anforderungen an den naturwissenschaftlichen Sachverstand. Gelingt die Auswertung, dann k¨onnen wir Aussagen dar¨uber machen, wie die L¨osung des urspr¨unglichen Problems aussieht. Die Vorteile der mathematischen Modellbildung sind offensichtlich: Der Umweg u¨ ber die Mathematik ist h¨aufig sehr viel billiger; er vermeidet die Gefahren ¨ riskanter Experimente am Menschen oder in Okosystemen; er ist in vielen F¨allen der einzig gangbare Weg, zum Beispiel in der Populationsgenetik; er gestattet, auch andere Daten, die zun¨achst gar nicht zum ,Problem‘ geh¨oren, durchzudiskutieren und damit die Aussagekraft der ,L¨osung‘ zu erh¨ohen.

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