Elf Arten der Einsamkeit by Richard Yates

By Richard Yates

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Nee, das Zeug mag ich nich’. « Er lehnte sich zurück und schloß die Augen. »Und dann tischt uns Eddies Mutter auf einmal ‘n Wahnsinnsessen auf«, fuhr er fort, und seine Stimme klang nun fast wieder normal, »‘s gab Steaks; ‘s gab Pommes« – bei jedem Menüpunkt drehte er den Kopf auf der Sofalehne zur Seite –, »grünen Salat mit Tomaten, Gewürzgurken, Brot, Butter ... einfach alles. « »Na«, sagte sie. « »Und hinterher gab’s Eis und Kaffee«, sagte er, »und Bier satt. « Grace fuhr sich mit den Händen über den Schoß, teils um das Nylon glattzustreichen, teils um die feuchten Handflächen zu trocknen.

Was’n passiert, Mann? « Eddie bewegte beim Sprechen kaum die Lippen. « Er fläzte sich auf einen Hocker und schob dem Barkeeper eine Vierteldollarmünze zu. « 44 Eine ganze Weile tranken sie vor sich hin und starrten auf den Fernseher. »Hab’ heut ‘ne kleine Extrazulage gekriegt«, sagte Ralph. « sagte Eddie. « Ein Schlagmann mußte vom Feld; der Durchgang war vorbei, die Werbung begann. « sagte Eddie und schwenkte das Bier in seinem Glas. « sagte Ralph achselzuckend. »Aber jetzt laß das mal, ja? « »Immer langsam, immer langsam.

Irgendwie hatte er sich von dem Freitag vor seiner Hochzeit mehr erwartet. Der Scheck mit der Extrazulage war in Ordnung (auch wenn er insgeheim mit der doppelten Summe gerechnet hatte), und die Jungs hatten ihm in der Mittagspause einen Drink spendiert und dem Anlaß entsprechend herumgealbert (»Ach was, nimm’s nicht so schwer, Ralph ... ‘s gibt Schlimmeres«), aber dennoch, eigentlich hatte er sich eine richtige Feier erhofft. Nicht unbedingt mit den Jungs im Büro, aber mit Eddie und seinen Freunden.

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