Feuermagie (Der träumende Diamant 1) by Shana Abé

By Shana Abé

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Ich habe mich dumm angestellt. Ich stolperte und rollte einen Hügel hinunter. Du weißt schon, genau hinter Blackstone Fell. « �Ja. « Clarissa reichte ihr die Tasse und begegnete ihrem Blick. « Antonia nahm einen Schluck Tee. « Mit peinlicher Sorgfalt machte sich Clarissa daran, das Brot mit Butter zu bestreichen. �Du musst dich von ihnen fernhalten. Das habe ich dir doch schon gesagt. « Das Brot in ihrer Hand begann zu zittern und feucht zu werden; sie presste die Augen zusammen und spürte, wie eine Träne an ihrer Nase hinabrann.

Sie hörten die Diamanten unter ihren Füßen nicht, und niemals reisten sie mit den Wolken. Von den Goldeinsprengseln, die die Seen und Bäche durchzogen, sagte man, sie seien die letzten Gedanken der in die Flucht geschlagenen Götter. Die Burg schien mehr und mehr ein Trugbild denn ein Ziel zu sein. Allzeit war sie in Dunst gehüllt, und der unbehauene Quarz zog sich in kristallklaren Bändern wie eine Blutspur die Mauern und Wälle und Türme hinab. Und schließlich wurden auch die Kreaturen, die einst dort gelebt hatten, in die Legenden eingewoben, und ihre Anmut und ihre Wildheit verblassten zu Geschichten, die nicht greifbarer waren als das Ächzen des Windes.

Die Räume im Innern waren weitaus prächtiger eingerichtet, als man es in dieser Nachbarschaft erwartet hätte. Das war ihr einziges offenes Eingeständnis an das geheime Leben, das sie führte. Sie genoss den Luxus, und ihre Einrichtung sprach Bände davon: kostbare Hölzer, importierte Stoffe, außergewöhnliche Kunstwerke und die erlesensten Möbel. Und alles blieb im Augenblick bewusst im Dunkeln. Gemessen am üblichen Standard hielt sie ihr Zuhause nie sonderlich hell erleuchtet, doch normalerweise sorgten ihre Hausangestellten dafür, dass wenigstens neben der Tür eine Öllampe brannte.

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