Frankreich Jahrbuch 2005: Bildungspolitik im Wandel by Prof. Dr. Henrik Uterwedde (auth.), Wolfgang Asholt, Frank

By Prof. Dr. Henrik Uterwedde (auth.), Wolfgang Asholt, Frank Baasner, Hans Manfred Bock, Vincent Hoffmann-Martinot, Dietmar Hüser, Ingo Kolboom, Peter Kuon, Robert Picht, Henrik Uterwedde, Wolfram Vogel (eds.)

Die Bildungspolitik in Frankreich unterliegt einem tiefgreifenden Wandel. Die Integrationskraft der Schule ist an ihre Grenzen gestoßen, vormals große Projekte wie die ZEP (Zones d'éducation prioritaire) stehen unter zunehmend kritischer Betrachtung, das Schulleitungspersonal hat nur begrenzten Handlungsspielraum. Im Hochschulwesen stellen Globalisierung und Europäisierung ("Bologna-Prozess") sowohl die Grandes Ecoles als auch die Universitäten vor neue Herausforderungen.
Das Frankreich-Jahrbuch greift alljährlich ein Thema der gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Aktualität auf, das den Schwerpunkt eines Bandes bildet. Daneben versammelt es wissenschaftliche Beiträge aus Politik-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaft. Ein umfangreicher Dokumentationsteil mit Jahreschronik, sozioökonomischen Basisdaten sowie einer umfassenden Bibliographie deutschsprachiger Literatur zu Frankreich machen das Frankreich Jahrbuch zu einem aktuellen Nachschlagewerk.

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Schiller, davon 1,5 Mio. im allgemeinen und technologischen Zweig. 000 auf mehr als 1,5 Millionen. Was den Abschluss der beiden Sekundarstufen, also das Abitur, anbelangt, so ist die Ver~nderung noch deutlicher: Zu Beginn der V. Republik haben sich 10 % eines Jahrgangs der Abiturprfifung unterzogen. 1970 sind wir bei 30 %, 1992 bei 58 % und 2001 bei 69 % angelangt (Vasconcellos 2004). - , Zu den grundlegenden Prinzipien des Unterrichtens z~hlt der ber~hmte Satz, den Condorcet 1792 vor der ffanz6sischen Nationalversammlung fiuBerte: .....

Die Schulleiter hatten hiermit die MOglichkeit, auf max. 5 Jahre beschr~,nkte Jahresvertrfige mit den betreffenden Jugendlichen abzuschlieBn und sie in den Schulen t~berwiegend im Bereich der vie scolaire f~r Betreuungsaufgaben auBerhalb des Pflichtunterrichts einzusetzen. B. den contrat emploi solidarit6), die for den Bereich des technischen oder des Verwaltungspersonals der Schule rekrutiert werden kSnnen. Schulleimngspersonal in Frankreich 55 Tat von den meisten franz6sischen Lehrem und insbesondere von deren gewerkschaftlichen Interessenvertretem mit dem Hinweis abgelehnt, dass hierfar ausschlieBlich das nach F/~chem spezialisierte Personal der Schulaufsicht (inspection) zust/indig sein dt~rfe.

Diese Vorklassen, in denen eine eigens hierflir rekrutierte Kategorie von Lehrem unterrichtete, unterstanden der 52 Werner Zettelmeier Autoritgt des proviseur des jeweiligen lycOe. Ihre Unterrichtsprogramme unterschieden sich grundlegend von denen der seit 1881 kostenlosen und obligatorischen Primarschulen. Ihre Abschaffung und die damit einhergehende Konstituierung der Ocole primaire als einheitlicher Grundschule far alle Kinder erfolgten erst nach 1945. An die Ocole primaire, die man in der Regel im Alter von 13 Jahren mit einem Zertifikat abschlieBen konnte, gliederte sich far eine kleine Leistungselite seit 1880 eine vierklassige Einrichtung (Ocole primaire supdrieure/EPS) an.

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