Gefühle: Wie die Wissenschaften sie erklären by Martin Hartmann

By Martin Hartmann

Show description

Read or Download Gefühle: Wie die Wissenschaften sie erklären PDF

Best german_1 books

Volkswirtschaftslehre: Schnell erfasst

Volkswirtschaftslehre – schnell erfasst bietet eine moderne und verst? ndliche Einf? hrung in die Schwerpunkte der Volkswirtschaftslehre auf aktuellstem Stand. In den Grundlagen werden zun? chst die zentralen Begriffe der Volkswirtschaftslehre erl? utert und ausf? hrlich die Rolle des Staates innerhalb der Wirtschaft thematisiert.

Handbuch des Emissionshandelsrechts

Das Handbuch bietet einen umfassenden ? berblick ? ber das Recht des Emissionshandels und gibt zahlreiche praktische Hinweise. Das Emissionshandelsrecht stellt als neues Rechtsgebiet vor allem Betreiber von Industrieanlagen vor zahlreiche Herausforderungen. Eine Vielzahl von Betreibern ist verpflichtet, f?

Extra info for Gefühle: Wie die Wissenschaften sie erklären

Example text

Wenn James von »Gefühl« (feeling) spricht, denkt er genau an solche Phänomene, die eindeutig körperliche Ausgangspunkte haben und subjektiv wahrnehmbar sind. Aber wenn Gefühle aus solchen körperlichen Vorgängen »bestehen« oder wenn diese Vorgänge Gefühle »konstituieren«, dann bleibt undeutlich, was »Emotionen« im Sinne von »emotions« darüber hinaus noch sein sollen. Gefühle oder Empfindungen sind für James offensichtlich notwendige Bedingungen für Emotionen (emotions). Und sie sind in gewisser Weise auch hinreichend; das heißt, wenn wir spüren, wie sich unser Herzschlag beschleunigt, dann ist das die Furcht.

Es ist die Dimension bewusster innerer Erfahrung, die Gefühle für uns überhaupt erst zugänglich macht. Wenn das aber so ist, müssen wir auch einräumen, dass uns diese innere Erfahrung unsere Gefühle häufig nicht trennscharf präsentiert, dass es uns mithin oft schwer fällt, unsere Gefühle sprachlich genau zu artikulieren (Solomon 1993, S. 98). Manche Gefühle, so Allan Gibbard, können wir vielleicht nur »pfeifen« (Gibbard 1990, S. 131). James’ introspektionistische Methode hat für diese Erfahrungsdimension der Gefühle ein Gespür, weswegen bis heute manche Autoren auf sie zurückgreifen (Hartmann 2002, S.

Das gilt insbesondere für die Ergebnisse der Neurowissenschaften, die zunehmend auch von philosophischer Seite aufgegriffen werden. Und schließlich: Eine Einführung sollte nicht mit einem eigenständigen systematischen Ansatz verwechselt werden. Wer einen solchen erwartet, wird enttäuscht sein. Es geht hier im elementaren Sinne um das Einführen in eine Thematik, die dem Leser oder der Leserin unvertraut ist. Einzig der letzte Abschnitt soll aus der Sicht des Autors das vorgestellte Material gewichten und einzelne eher systematische Gesichtspunkte zum Ausdruck bringen.

Download PDF sample

Rated 4.80 of 5 – based on 38 votes