Glückssache. Die Kunst, gut zu leben by Annemarie Pieper

By Annemarie Pieper

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Der Wind ist es, dessen Stärke das Ich am eigenen Leib verspürt und seine Haut gefühllos macht, so dass die Grenze zwischen Mensch und Natur verschwindet. Der Erzähler erlebt das Einwirken des Windes auf seinen Körper wie eine Vergewaltigung, der er sich bis aufs Äußerste widersetzt, um am Ende, von der Natur vollständig vereinnahmt, selber zu einem Stück Natur zu werden. Entschädigt für seine EntSelbstung wird er jedoch dadurch, dass er auf diese Weise in das Geheimnis des Universums eindringt und »bis ans klopfende Herz der Welt« gelangt.

Das kosmische Glück Albert Camus hat wie kein anderer unter den modernen Existenzphilosophen die absurde Befindlichkeit des heutigen Menschen beschrieben. Die Sinnlosigkeiten, mit denen wir tagtäglich in den Berichten der Medien über Gräueltaten, Hunger, Naturkatastrophen, Unfälle, Seuchen und so fort konfrontiert werden, lässt daran zweifeln, ob wir wirklich in der besten aller Welten leben, wie Leibniz meinte. Viel eher liegt der Verdacht nahe, dass die Menschheit auf ihren Un73 tergang zusteuert, an dessen beschleunigter Herbeiführung sie tatkräftig mitwirkt.

Diese Götter sind keine geistigen Gebilde, keine spekulativen Begriffskonstrukte, die bloß den Verstand befriedigen, sondern natürliche, sinnliche, materielle Dinge, die sich unmittelbar auch nur den Sinnen mitteilen und sie ganz und gar erfüllen - bis an die Schmerzgrenze, ja bis zur Gefühllosigkeit. Der von der Natur sich auf vielfältige Weise angesprochen fühlende Mensch ist es, der eben diese Natur wie ein handelndes Subjekt beschreibt, das durch seine Tätigkeiten massiv auf Augen, Ohren, Nase, Zunge und Tastsinn einwirkt.

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