Glücksspiel in Deutschland: Ökonomie, Recht, Sucht by Ihno Gebhardt, Sabine Miriam Grüsser-Sinopoli

By Ihno Gebhardt, Sabine Miriam Grüsser-Sinopoli

Das Glücksspielwesen in Deutschland ist ein heftig umkämpfter Milliardenmarkt. Die Umsatzsteigerungsraten (illegaler) Glücksspielanbieter aus dem Ausland sind teilweise dreistellig. Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 28. März 2006 werden die Weichen für das Glücksspielwesen in Deutschland neu gestellt. Das staatliche Monopol ist in seiner gegenwärtigen shape nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Für eine Neuregelung wurde eine Frist bis Ende 2007 gesetzt. Erstmals werden in diesem Handbuch die rechtlichen, sozialen und ökonomischen Perspektiven der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts umfassend und detailliert analysiert.

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Bersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . Summary (Introduction) Rn 1–3 4–8 9–12 Glücksspiel Glücksspiel – das Spiel um Glück – hat die Menschen zu allen Zeiten in seinen Bann gezogen. Das spielerische Element ist bereits Teil des genetischen Lernprogramms und das Streben nach Glück die Haupttriebfeder allen menschlichen Wirkens. Glücksspiel ist bis heute per definitionem ein Spiel mit dem Zufall. Allerdings war das Glücks„Spiel“, gerade wenn es um das durch Zufall – spielerisch – herbeigeführte künftige „Los“ und auch den Vorgang des Losens ging, über Jahrhunderte mit der „Vorsehung“ und religiösen Kategorien verknüpft: Bis in das Mittelalter hinein wurde das Ergebnis von Zufallsversuchen vielerorts als Gottesurteil angesehen.

Gerhard Rombach § 2 Zur Lotteriegeschichte IV. Essentialia heutiger Lotteriedurchführung historisch betrachtet 1. Öffentlichkeit und Kontrolle der Ziehungsverfahren: Staatlichkeit als Vertrauenselement Vorläufer der holländischen Lotterien waren die sog. Glückshäfen, eine Art von Warenlotterien, die im Rahmen von Jahrmärkten und Schützenfesten angeboten wurden. Diese überwiegend vom 13. bis zum 16. 6 Betrügerische Machenschaften bei der Veranstaltung der Glückshäfen führten letztlich dazu, dass die Obrigkeit diese besonderen Regelungen unterwarf oder sogar verbieten musste.

Hälfte des 17. Jahrhunderts kam es zu vertraglichen Einigungen von Ländern über die Prägung von Münzen nach gleicher Währung mit gegenseitiger Umlaufberechtigung. Ab 1705 wurden vom Pfälzischen Kurfürsten Blancozettel, im Kurfürstentum Sachsen 1772 so genannte Cassenbillets und im Königreich Preußen ab 1806 Tresorscheine ausgegeben. Bis die ersten echten Banknoten erschienen, wurde der Gewinn in Münzen ausbezahlt. • Kreativität Innovationen bei der Produktgestaltung führten zu größeren Absatzmärkten.

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