Un Fair trade: Die Kunst der Gerechtigkeit German by Christian Eigner, Peter Weibel

By Christian Eigner, Peter Weibel

Gerechtigkeit ist in der ?konomie wieder ein Thema. Aber auch die Kunst hat sich der equity als subject angenommen. was once passiert, wenn Kunst und ?konomie zusammenkommen? – UN/FAIR exchange gibt darauf eine eindeutige Antwort: wo Kunst und ?konomie einander begegnen, kann sich der gerechte (Welt)Handel oder Tausch als Mega-Thema pr?sentieren; als der Mainstream von morgen, dem es schon heute Rechnung zu tragen gilt. UN/FAIR alternate richtet sich deshalb an alle, die Lust haben, eine andere wirtschaftliche Zukunft anzudenken und zu entwickeln; egal, ob sie Theoretiker, Praktiker, Politiker oder Kunstinteressenten sind, denen der gerechte Tausch ein Anliegen ist. Denn UN/FAIR alternate ist ein Kunst-, Theorie-, und Inspirationsband, der zeigt, was once fairer Handel alles sein kann. Und vor allem deutlich macht, dass es letztlich am richtigen Institutionen-Management liegt, ob es zu einem weltweiten FairTrade kommt oder nicht.

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1 Was schon problematisch genug erscheint, wenn man bedenkt, dass Stahl für Infrastrukturen, Bauwirtschaft und Wirtschaftsentwicklung steht. Noch problematischer macht diese große Differenz zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern aber, dass die Verhältnisse bezüglich des Vormaterials von Stahl genau umgekehrt sind: Nahezu 50% desselben stammt aus Entwicklungsländern mit unterem, respektive unterem mittleren Einkommen (vgl. zur Länder-Typologie nach Einkommen Tabelle 1); mithin aus jenem Süden, in dem so gut wie kein Stahl verbaut oder verbraucht wird.

Norden wie Süden sind damit enger aneinander gerückt, was speziell viele Menschen im Süden dazu veranlasst, sich mehr denn je mit den Menschen im Norden zusammen als Bewohner einer Welt zu fühlen, wie die schon genannten Wuppertaler Forscher in ihrem Report nahelegen. Wo aber eine Gesellschaft entsteht oder „heranwächst“, werden auch Fragen der Gerechtigkeit vakant. Wie es scheint, kann es keine Gesellschaft geben, in der nicht die Frage nach der gerechten Verteilung oder dem gerechten Tausch gestellt wird.

Eigenentwicklung der Ökonomie verhindert. 45% seiner Wirtschaftsleistung erbringt der „schwarze Kontinent“ deshalb für die Industrienationen, womit Afrika auch ein Kontinent der Exportwirtschaft ist. 8 Verbunden mit der für den Süden so unfairen wie desaströsen Produktions- wie Handelsordnung ist aber auch die Verschuldung, die mit der skizzierten Verarmung und Entwicklungslosigkeit einhergeht. 520 Milliarden Dollar beträgt nach Darstellung des Le Monde diplomatiqueGlobalisierungsatlas der Schuldenstand der 40 einkommensschwächsten Länder dieser Erde – was die absurdesten Konsequenzen hat: So muss etwa die Subsahara, die mit Abstand ärmste Region der Welt, im Zuge der Schuldentilgung seit 1995 pro Jahr 1,5 Milliarden Dollar mehr in den Norden transferieren, als es von diesem an Entwicklungshilfe und ähnlichem erhält.

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