Verteilte Systeme: Grundlagen und Basistechnologien by Alexander Schill, Thomas Springer

By Alexander Schill, Thomas Springer

Verteilte Systeme bilden das Rückgrat vieler industrieller Anwendungen. Mit der Integration von Mobilfunknetzen und mobilen Endgeräten erfahren sie in jüngerer Zeit eine in depth Weiterentwicklung. Einsatzfelder wie etwa die Büroautomatisierung, die Fertigungssteuerung oder das WWW werden erweitert und durch neue ergänzt. Das vorliegende Buch stellt die Grundlagen Verteilter Systeme aus der Sicht der Rechnernetze und der verteilten Verarbeitung dar. Der Schwerpunkt liegt auf einer kompakten Darstellung der grundlegenden Konzepte und Technologien. Die Grundprinzipien werden dabei stets auch durch die Diskussion aktueller Entwicklungen, etwa im Bereich der Service-orientierten Architekturen, abgerundet. Die Darstellung erfolgt anhand eines durchgängig verwendeten Einsatzfeldes, die Beispiele orientieren sich an gängigen criteria und Technologien wie Java, EJB oder internet prone. Sowohl Studierenden als auch Praktikern soll auf diesem Weg Basiswissen mit engem Bezug zur konkreten Anwendung vermittelt werden. Die Neuauflage wurde durchgehend aktualisiert und erweitert, v.a. im Bereich dienstorienterter Architekturen, AJAX und Cloud Computing. In der zweiten Auflage wurden mehr Übungsaufgaben mit Lösungen aufgenommen.

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Dienstorientiertes Modell finition Language) spezifiziert. 4. 5 Mehrstufige Architekturen Die Strukturierung eines Verteilten Systems, d. h. die funktionalen Bestandteile, deren Verteilung und die Schnittstellen zwischen diesen, wird durch die Architektur beschrieben. Eine einfache zweistufige Architektur legt dabei zun¨ achst zwei potenziell verteilte Systembestandteile, Client und Server, sowie eine Schnittstelle fest, u ¨ber die diese Dienste nutzen und Daten austauschen k¨ onnen. Diese zweistufige Architektur und insbesondere die Definition einer Schnittstelle erlaubt es nun, Implementierungen sowohl des Clients als auch des Servers auszutauschen oder diese zu verteilen, ohne den anderen Bestandteil dadurch zu beeinflussen.

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